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Müssten wir die holländische Stadt Arnheim mit drei Worten beschreiben, dann wären es die Worte: Grün, Kreativ, Hip. In der Stadt haben sich Modedesigner, Künstler und Studenten niedergelassen, dementsprechend breit gefächert ist auch das kulturelle Programm. Es gibt viele Kneipen und Bars, sowie etliche grüne Parkanlagen. Die Menschen sind jung geblieben, bunt gemischt, fröhlich und offen. Ein Ort an den wir immer wieder gerne zurückkommen.

Vom Ruhrgebiet aus erreicht man die gemütliche Stadt in 1,5 Stunden mit dem Auto oder Zug. Von unserem Heimatort Regensburg in Ostbayern sind es stattliche 664 Kilometer. Mit dem Auto quer durch Deutschland? Das lass mal sein. So entscheiden wir uns für eine entspannte Zugfahrt in der 1. Klasse. Im ICE bedeutet dass für uns kostenlose Gummibärchen, Getränkeservice, eine Auswahl aktueller Tageszeitungen und sogar W-Lan. Der preisliche Unterschied zur 2. Klasse war übrigens minimal. Hier lohnt sich also das Vergleichen.

Gegen 18:00 Uhr erreichen wir den neu erbauten Hauptbahnhof Arnhem Centraal. In der Eingangshalle stehen wir in einem modernen, stylischen, architektonischen Kunstwerk. Ein älterer Herr macht aufgeregt Fotos und erklärt uns, dass er seit Baubeginn vor 15 Jahren immer wieder in Arnheim war und eigentlich gar nicht mehr mit einer Fertigstellung des Bauwerks gerechnet hat. Seit November ist er nun in Betrieb. Dieser moderne Hauptbahnhof hat es übrigens in die vom Azure Magazine erwählten Top 10 der besten Architekturleistungen im Jahr 2015 geschafft.

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Der moderne Hauptbahnhof ist eine architektonische Meisterleistung und ein tolles Fotomotiv.

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Nach 10 Minuten Fußweg erreichen wir unser Domizil für die Nacht, das Hotel NH – Arnhem Rijnhotel. Die Fassade macht keinen besonders schönen Eindruck, aber was uns im Inneren erwartet, lässt unsere Herzen höher springen. Wir beziehen ein sehr geräumiges Zimmer mit zwei Balkonen und blicken über den Rhein ins Grüne. Es ist schön still und gelegentlich fahren grosse Schiffe vorbei. Nach der langen Anreise haben wir einen Bären Hunger und reservieren uns einen Fensterplatz im runden Panoramarestaurant, welches an einen Wintergarten erinnert. Das Ambiente stimmt schon mal. Daniel bestellt vorbildlich einen Caesar Salat, während Marion lieber klotzt als kleckert und einen riesigen Angus Beef Burger mit Pommes verspeist. Dazu gibt es Heineken Bier. Selbstverständlich war das Essen vorzüglich und wir fielen glücklich und zufrieden in unsere Betten.

Der Ausblick vom unserem Balkon auf den Rhein.

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Marion bei der Inspektion unseres Zimmers.

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Das Panoramarestaurant bietet einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang am Fluss.

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Mmmm, dass war lecker.

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Am nächsten Morgen staunten wir nicht schlecht, denn es gab ein tolles Frühstücksbuffet. Übrigens eines der Besten welches wir jemals hatten, und wir haben durchaus ernst zu nehmende Vergleichsmöglichkeiten. Es gab eine riesige Auswahl und alles war mit viel Liebe zum Detail angerichtet. Ein Indiz für Qualität sind für uns hochwertige Wurstwaren, wie zb. frischer Serrano Schinken, frisch gebackene Brötchen und Obst. Für den Tee standen Zimtstangen, frische Minze und Zitronenscheiben bereit. Hier lohnt es sich etwas mehr Zeit zum genießen einzuplanen.

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Das Kröller-Müller Museum im De Hoge Veluwe Nationalpark

Dieses Museum liegt inmitten des Nationalparks „De Hoge Veluwe“. In diesem besonderen Naturpark gibt es 40 Kilometer an Rad- und Wanderwegen. Zur Erkundung werden 1800 kostenlose weiße Fahrräder zur Verfügung gestellt. Leider hatten wir diesmal nicht ausreichend Zeit für Wanderungen oder einer Fahrrad Tour. Für einen kurzen Fotostopp bei einer Sanddüne hat es dennoch gereicht. Es war sonnig, ruhig und wir hatten eine weite Sicht. Da kamen die schönen Erinnerungen an unseren USA Urlaub wieder hoch. Dass es so was auch in Europa gibt, muss man erst mal wissen. Es gibt hier übrigens Mufflons, Rothirsche, Wildschweine, Dachse und Füchse zu beobachten. In nur 15 Minuten ist man von der Stadt Arnheim inmitten dieser einmaligen Natur.

Unsere Reiseplanung führte uns in das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Das Kröller-Müller-Museum gehört zu den grössten Privatsammlungen des 20.Jahrhunderts mit über 1 500 Kunstwerken. Mit 88 Gemälden und 182 Zeichnungen von Van Gogh ist es ausserdem die zweitgrößte Van Gogh Sammlung der Welt. Des Weiteren finden sich auch Werke von Pablo Picasso, Georges Seurat, Auguste Renoir, Claude Monet und Piet Mondriaan.

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Diese Zwei haben eine gewisse Ähnlichkeit.

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Wer kennt sich nicht, die berühmten Skulpturen von Giacometti.

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In der Gallerie des Kröller-Müller Museums.

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Der Skulpturengarten

Besonders schön ist der Spaziergang durch einen der größten Skulpturengärten der Welt. 25 Hektar sind hier reserviert für mehr als 160 Werke der Bildhauerkunst.

Eine steile Treppe führt ins Nirgendwo. Mensch, wenn wir das Mal vor der ganzen Anstrengung gewusst hätten. Bunte Stühle auf schattigen Plätzen unter Bäumen können zum Pausieren genutzt werden und am liebsten wären wir sofort in das dortige kreative, bunte Tiny House eingezogen. Neben den Skulpturen gibt es grandiose Installationen wie zum Beispiel „Jardin d´émail“ von Jean Dubuffet aus dem Jahre 1974.

Inmitten der Parkanlage gibt es ein gemütliches Catering Zelt. Alles sieht sehr freundlich aus und die Tische sind mit Sonnenblumen geschmückt. Hier nutzten wir die Gelegenheit um echte holländische Snacks zu probieren. Diesmal fällt die Wahl auf Karotten Bällchen in einer deftigen Soße, dazu wird Brot gereicht. In der Region wird insgesamt sehr gesund gegessen. Salat, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte sind an der Tagesordnung. Da könnte sich Süddeutschland auch mal eine Scheibe davon abschneiden. Für 4 bis 6 Euro wird man hier richtig satt.

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Das Kunstwerk „Jardin d´émail“ von Jean Dubuffet aus dem Jahre 1974 hat uns besonders gut gefallen.

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Nettes Plätzchen zum Pause machen.

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Die Treppe ins Nirgendwo.

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Der Ausblick von oben auf die Ebenen des De Hoge Veluwe Parks.

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Beim Mittagessen im Pavillon des Skulpturenparks.

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Die Sanddünen im De Hoge Veluwe Park.

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Restaurant Benjamin

Es war ein schöner sonniger Tag und die Cafés und Bars auf den Plätzen im Stadtzentrum waren prall gefüllt. Ein paar Schritte weiter in einer Seitenstraße fanden wir beim Restaurant Benjamin einen schönen Tisch im Freien. Wir wählten das 3-Gänge-Menü für angenehme 29 Euro. Schon von den Vorspeisen waren wir total begeistert. Der Salat einfach perfekt gewürzt und die Gambas waren frisch und gut gegrillt. Als Hauptgang gab es den Fisch des Tages mit allerlei Beilagen und abgerundet haben wir das Festmahl mit einem Dessert aus Zitroneneis, Melone, Himbeeren und Wodka. Hier kann man mit gutem Gewissen dinieren.

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Die Gambas waren hier wirklich sehr lecker.

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Unsere 2. Nacht verbrachten wir im Best Western Plus – Hotel Haarhuis  gleich gegenüber vom Hauptbahnhof. Die Zimmer sind ansprechend eingerichtet und es gibt eine gemütliche Lobby mit Polstermöbeln und auch eine Bar mit Nightclub Feeling im Erdgeschoss. Wir hatten ein Zimmer mit Blick auf den modernen Bahnhof. Wenn man mit dem Zug anreist ist es das perfekte Hotel. In die Innenstadt sind es keine 200m.

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Wir zwei auf Erkundungstour durch die Stadt.

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Der Hauptbahnhof bei Nacht.

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Selfie im Hotel Aufzug.

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Das ist Marions Welt.

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Sonsbeek Park

Die Arnheimer sind sehr stolz auf ihre Parks, besonders auf den Sonsbeek Park. Sie sagen er ist ganz besonders schön, sogar schöner als die in den bekannten Niederländischen Metropolen. Auf jeden Fall ist er unglaublich wild und weitläufig. Ein Paradies für jeden Spaziergänger und Hundehalter. Der Park ist 67 Hektar groß und geht fließend in die Parks Zijpendaal und Golden Boden über. Zusammen kommen diese dann auf rund 200 Hektar. Das gesamte Gebiet ist übrigens ein Naturschutzgebiet. Der Park entstand inmitten eines alten Buchenwaldes. Die hügelige Landschaft und die große Pflanzenvielfalt machen ihn zu etwas Besonderem. Enten und Gänse genießen den Tag an den zahlreichen Teichen. Wasserfälle runden das ganze ab. Während unseres Aufenthalts fand die Kunstausstellung „transAction“ im Park statt. Immer wieder stießen wir bei unserem Streifzug auf mächtige Installationen. Diese Ausstellung beschränkte sich aber nicht nur auf den Park, sondern Teile davon gab es auch im Museum Arnheim und in der Innenstadt zu sehen. So werden Stadt, Bewohner und Besucher mit einbezogen und Teil dieses einmaligen Kunstprojektes.

Geheimtipp: Im Sonsbeek Park finden im Sommer jeden Sonntag ab 14 Uhr kostenlose Konzerte statt.

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Eine Kunstinstallation aus den Schwimmwesten der Flüchtlinge welche über das Mittelmeer gekommen sind.

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Man könnte hier glatt denken man sei auf dem Land.

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Restaurant & Bar Stan & Co

Es ist Zeit für einen Lunch Break. Auf dem Weg zurück in die Stadt kommen wir am Stan & Co vorbei. Ein sehr großes Restaurant mit einer überwältigenden Bar und allerlei kunstvollen Details, egal wo das Auge hinsieht. Es hier hier ordentlich was los, vor allem bei jungen Leuten scheint es beliebt zu sein. Das Lokal verfügt zusätzlich noch über eine sehr große, überdachte Terrasse. Wir gönnen uns einen kleinen Snack, bevor es weiter zum nächsten Programmpunkt übergeht.

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Die Brunnen benutzen die Einheimischen um sich zu erfrischen. Ein öffentlicher Pool quasi.

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Arnhem Museum der modernen Kunst

Dieses kleine Museum ist einfach cool. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die „I want it to be soft“ Ausstellung mit ihren niedlichen rosaroten Puppen und den grandiosen, bunten Kreationen des jungen Modedesigners Bas Kosters muss man einfach lieben. Das Museum verfügt über eine der größten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst in den Niederlanden mit dem Thema Realismus. Auch eine umfangreiche Sammlung von angewandter Kunst und eine spezielle Schmuck Kollektion findet sich hier. Das Kunstmuseum sagt etwas über die Gesellschaft, damals und heute aus.

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Das Arnhem Museum war wirklich sehr schrill und bunt, genau nach unserem Geschmack.

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Das niederländische Weinmuseum

Ja in einem Land welches selbst fast kein Wein herstellt, ist dies wohl eine Besonderheit. Eine Wein Verkostung steht auf dem Plan. Wir treffen uns im Hausladen und machen eine Tour durch die historischen Weinkeller mit grossen Holzfässern und das angeschlossene Museum. Dabei erhalten wir interessante Einblicke. Da die Niederlande größtenteils unter dem Meeresspiegel liegen, sind große Keller etwas ganz außergewöhnliches. In diesem Untergeschoss werden daher die edlen Tropfen von Sammlern aus dem ganzen Land gelagert. Es gibt gefüllte Weinflaschen aus unseren Geburtsjahren 1981 und 1978 und viele weitere Jahrgänge. Die meisten Rebensäfte hier unten gehören Privatleuten und sind daher nicht mehr käuflich zu erwerben. Die Woche davor soll ein Herr aus Shanghai da gewesen sein, um einen Wein im Wert von 5.000 Euro abzuholen, mit der Absicht ihn zu trinken. Verrückt wie wir finden. Der Manager meinte, dass es qualitativ und geschmacklich keinen Unterschied mehr macht, ob der Wein 60 Euro oder 5.000 Euro kostet. Es gibt ein historisches Zimmer mit Bar, in dem bei privaten Festen öfter mal die Champagner Flaschen mit einem Schwert geköpft werden. Auch Hochzeiten werden hier gerne ausgerichtet. Alles in allem, eine tolle Location mit spannender Historie. Wein probieren macht sowieso immer Spaß!

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Das waren ganz schön viele Programmpunkte für einen Tag, da haben wir uns ein ordentliches Abendessen in Grand Cafe Arnhems Meisje ganz sicher verdient. Daniel, längst verliebt in holländische Gambas bestellt sich sofort eine Ladung davon und Ich möchte mal sehen wie die Gelderländer ihr Steak zubereiten und bestellte das Fleisch Medium+, also quasi Medium, aber auf keinen Fall blutig aber auch nicht zäh. Es kam zu unserer Freude genauso wie bestellt (Ist leider keine Selbstverständlichkeit heutzutage). Auch die Beilagen waren super lecker und gut zubereitet. Daniel sprach von einer bombastischen Nachspeise, aber das hätte mir den Rest gegeben. Die passenden Getränke ließen wir uns gerne empfehlen und so bekamen wir ein belgisches Bier und als Digestif einen holländischen Schnaps.

Daniel orientiert sich anhand einer Online Stadtkarte.

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Die letzte Nacht verbrachten wir im Holiday Inn Express Arnhem direkt im Zentrum. Die Zimmer sind ordentlich und zweckmäßig eingerichtet, aber das war es auch schon. Tatsächlich hatten wir aber gerade wegen der Lage mitten im Stadtzentrum eine ganz tolle Zeit hier. Zwei junge Empfangsdamen kümmerten sich um jeden einzelnen Gast, als wären es Freunde und Familie. Das schuf eine sehr angenehme Atmosphäre. Vor dem Hoteleingang stand eine Parkbank. Vermutlich für die Raucher, aber wir holten uns 2 Gin Tonic an der Bar und setzten uns vors Hotel und saßen quasi in der 1. Reihe um das kunterbunte Treiben Arnheims zu beobachten. Wir blickten direkt auf das riesige rosarote Feestaardvarken. Das ist eine riesige Skulptur eines Erdferkels in Rückenlage, welches vom Zoo Arnhem gesponsort wurde. Man sagt, dass es schwul ist, wegen der rosaroten Farbe. Tagsüber spielen hier die Kinder, abends wird es von Jugendlichen beschlagnahmt. Am schönsten sieht man es, wenn man in die Bücherei nebenan geht und mit dem Fahrstuhl aufs Dach fährt. Ein interessantes Wahrzeichen, sehr passend für diese ausserordentliche kreative Stadt, wie wir finden.

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Direkt neben dem Hotel Holiday Inn Express liegt diese riesige Erdferkel Skulptur.

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Die Lobby des Holiday Inn Express Hotels.

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Morgens geht es immer etwas länger bis wir in die Gänge kommen.

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Überall in der Stadt verteilt findet man diese 3D Kunstwerke.

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Sogar die Mülleimer werden hier zum Kunstobjekt.

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Hipster Barber im Mode Quartier.

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Der Blick vom Dach der Bibliothek auf das Erdferkel.

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In der Dämmerung ist es besonders schön an der historischen Brücke am Rhein, ein beliebter Treffpunkt der Jugend.

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Wer’s Glück hat, dem fliegen gebratene Enten ins Maul. – Holländisches Sprichwort

Vielen Dank an Toerisme Gelderland für die Einladung.

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8 comments

Katharina

Hallo Marion,
ein toller Bericht über Arnheim! Die Bilder machen richtig Lust auf einen Besuch. Hatte die Stadt bisher noch gar nicht so richtig auf meinem „Niederlande-Radar“… :-) Bisher war ich immer eher im Süden unterwegs – ich liebe Maastricht und Zeeland. Aber ich glaube, Arnheim muss demnächst auch mal sein!
Liebe Grüße
Katharina

    marionanddaniel

    Hallo Katharina, vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar! Die Gegend um Arnheim ist doch noch ein ziemlicher Geheimtipp. Uns war das vorher auch völlig unbekannt. Es ist aber wirklich schön dort und die Stadt bzw Gegend hat einiges an Natur und Kultur zu bieten. Besonders kunstinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Wir haben noch einen Bericht über „Das andere Holland“ verfasst, da wird Arnhem auch gestreift, hast du ihn schon gesehen?

      Katharina

      Hallo Marion,
      jetzt, ein Jahr später ist es so weit: Wir fahren nächstes Wochenende nach Arnheim. Da habe ich natürlich gleich nochmal euren Artikel rausgekramt :-)
      Liebe Grüße und nochmal Danke für den Tipp
      Katharina

      Marion und Daniel

      Hallo liebe Katharina, vielen Dank für deine nette Nachricht. Die Marion hat beschlossen erstmal eigene Wege zu gehen. Ich weiss nicht ob wir jemals wieder zusammen finden werden. Jetzt mach ich gerade den Blog alleine weiter. Hier ist der Instagram Account von Marion: https://www.instagram.com/goodmorningtravellers
      Du kannst sie ja mal versuchen zu kontaktieren. Liebe Grüsse Daniel

Sandra

Echt krasse Sachen haben die da in der Kunstausstellung! Ich liebe bunt!

Berry

Schönes Blog und tolle Fotos!
Wisst ihr das die Designer im Modekwartier Klarendal heute ihre Schränke öffnen und viele besondere Sachen zeigen?

    Marion und Daniel

    Hey Berry, das wussten wir leider nicht. Dann müssen wir ja auf jeden Fall nochmal kommen und einen Bericht über die Designer erstellen. Lg

Barbara (Barbaras Spielwiese - Reiseblog)

Von dem Bahnhof hatte ich schon mal Fotos gesehen, der sieht wirklich interessant aus. Ich mag ja auch moderne Architektur, Kunst und Design – da hat Arnheim offensichtlich mehr zu bieten als ich gedacht hätte. Schön zu sehen, wie Städte sich entwickeln und danke für die super Fotos, die man bei Euch immer findet und die Lust auf mehr machen!

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