Italien

Interrail Reise - Italien Neapel - Geschichten von unterwegs - Foto Daniel Kempf-Seifried-53

„Neapel sehen und sterben!“, berichtete einst Johann Wolfgang von Goethe während seiner Italien Reise. Doch woher kommt dieser Ausspruch eigentlich und was bedeutet er? In Deutschland hält sich die Theorie, dass es sich um eine Falschübersetzung des italienischen Satzes handele:„Vedi Napoli e poi muori“. Muori bedeutet zwar „sterben“, jedoch gibt es auch ein Dorf mit dieser Bezeichnung in der Nähe der Stadt und somit könnte es geheißen haben: „Neapel sehen und Muori“. Für viel wahrscheinlicher halte ich die Begründung einer echten Neapolitanerin. Sie erklärt es folgendermassen: Neapel war einst das reichste und am stärksten industrialisierte Zentrum Italiens. Es gibt unglaublich viel zu entdecken. So muss man, bevor man stirbt, die Schönheit und Pracht von Neapel erlebt haben“.

Comer See - Lake Como - Travelblogger - Reiseblogger - Marion und Daniel - unterwegs - Italia-Italien-Varenna-52

Roadtrip zum Comer See: Um überhaupt erst in die Lombardei zu gelangen, mussten wir erstmal auf der „Via delle genti“ – „Die Straße der Völker“ über den St. Gotthard-Pass reisen. Auf 2700 m Höhe entschied Daniels 190er Mercedes dann, dass ihm zu heiß ist. So legten wir eine kleine Pause zum abkühlen ein und spazierten ein wenig in den Alpen.

Rom-Panorama-Petersdom-1200

Rom…auf dem schier endlosen Weg durch die vatikanischen Museen kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Zuerst besuchten wir die beeindruckende Pinakothek in der auch das letzte Abendmahl Jesu Christi von Leonardo da Vinci, eines der wohl berühmtesten Gemälde der Welt, zu bestaunen war. Nicht weniger beeindruckend fanden wir die Dachverzierungen die sich durch alle Gänge zogen. Vorbei an edlen Wandteppichen und alten Landkarten bis wir schließlich die sixtinische Kapelle erreichten, die unter anderem für das eindrucksvolle Deckenfresko von Michelangelo berühmt ist. Zu den wohl bekanntesten Ausschnitten zählt „die Erschaffung Adams“, das Bild zeigt Adam wie er seinen Finger ausstreckt, um Gott zu erreichen. Gott steckt seinen rechten Zeigefinger aus, um den Lebensfunken auf Adam überspringen zu lassen.