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Manche Hotels haben eine Seele und das Farny Hotel auf dem Hofgut Dürren gehört definitiv dazu. Auf den ersten Blick wirkt es nicht sonderlich spektakulär doch wie sagt man so schön, es kommt auf die Inneren Werte an. Eine gesunde Mischung aus Komfort, Natur, Kultur, Kulinarik und Bewegung sorgte bei uns für echte Entspannung und Entschleunigung.

Das Haus wurde von der Farny Stiftung erbaut. Oscar Farny verstarb kinderlos und wollte dass die Brauerei weiterlebt. Sein größter Wunsch war es immer, ein Hotel zu führen. Leider konnte dies erst nach seinem Tod 1983 vollbracht werden. Einst zählte das Areal zu den größten Hofgütern des Allgäus, bis es zu Zerstörungen durch den Straßenbau kam. Ab dem Jahr 1833 wurde hier mit eigenem Quellwasser Bier gebraut. Der durchschlagende Erfolg gelang 1924 mit Oskar Farny´s Erfindung des Kristallweizens. In dieser Zeit kehrte auch wieder die Prominenz ins Hofgut ein. Waren es in alten Tagen Zaren und Könige, so waren es nun Brauereibesitzer, Politiker und Minister wie zum Beispiel Theodor Heuß und Konrad Adenauer.

Das alte Haus wurde zur Wirtschaft umgebaut. Hinten sieht man den Neubau mit den Hotel Zimmern

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Der alte Schuppen wird noch umgebaut zum Festsaal

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Der Eingang zum Hotel 

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Im Biergarten lässt es sich aushalten

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Die Zimmer waren gemütlich und mit hochwertigen Möbeln eingerichtet

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Erreichbarkeit

Das Hofgut liegt direkt an der Autobahn. Das mag für viele nichts Spezielles sein, doch wer diese ländliche Gegend Baden-Württembergs kennt, weiß, dass Autobahnen hier nicht so weit verbreitet sind. So wird das zu einem echten Pluspunkt. Eine Lärmbelästigung gibt es deswegen aber nicht!

Einige Entfernungen zur Orientierung: 170 km von München, 190 km von Stuttgart, 160 km von Zürich, 38 km von Bregenz.

Das Farny Hotel ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Allgäu-Bodensee Region. Es sind nur 30 Minuten bis zum Bodensee. In 10 Minuten Entfernung liegt das sehenswerte Zentrum des Luftkurorts Wangen im Allgäu und direkt vor der Haustür verläuft ein Wanderweg.

Die alte Villa vom einstigen Besitzer Oscar Farny. Heute lebt der Künstler Andreas Scholz im Haus.

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Die Villa aus einer anderen Perspektive

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Gaumenfreuden

Ein bis zwei Kilo haben wir hier im Ambiente der historischen Wirtschaft bestimmt zugenommen. Die regionalen Gerichte und Zutaten aus den Regionen Allgäu, Bodensee und Oberschwaben schmecken einfach super lecker. Als echte Schnitzel Liebhaber kommen wir hier auf unsere Kosten. Das Wiener Pfannenschnitzel vom Landschweinerücken hat unseren Geschmackstest mit der Note 1 und einem Sternchen bestanden. Umbestellungen bei den Beilagen sind überhaupt kein Problem. Als Vorspeise empfehlen wir die sehr gute Kräutercremesuppe mit Kracherl, als landestypisches Gericht. Für die Brotzeit mittags eignet sich der Allgäuer Wurstsalat. Als Digestif zur Verdauung ist der hauseigene Mirabellenschnaps zu empfehlen

Morgens gab es ein reichhaltiges Frühstücks – Buffet mit vielen hochwertigen Zutaten und frischem Brot. Auf Wunsch können auch bestimmte Brotsorten besorgt werden, falls man unter Unverträglichkeiten leidet. Die Eier stammen aus dem hauseigenen Hühnerstall und der Honig von den eigenen Bienen. Nutella für Marion war auch im Angebot. Restaurant und Biergarten sind natürlich auch für Tagesbesucher oder Gäste auf der Durchreise geöffnet.

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Hier wird das reichhaltige Frühstücksbuffet präsentiert

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Die Eier kommen von den Hotel eigenen Hühnern

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Von den eigenen Bienenvölker der Honig

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Das weltweit erste Kristallweizen im Hofgut Dürren

Das Farny Kristallweizen ist ganz besonders lecker und passt eigentlich zu jeder Gelegenheit. Als i-Tüpfelchen beim Essen, im Biergarten zur Entspannung oder zum Abschluss eines schönen Tages. Der Champagner unter den Weizenbieren passt eigentlich immer. Das Farny Kristallweizen wird nach einem bis heute streng gehüteten Geheimnis gebraut. Das ist sicherlich auch der Grund, dass bisher nichts an diese Qualität heranreichen konnte. Es handelt sich um eine völlig neue Bierart, die fein sprudelt wie Champagner. Da diese Bezeichnung aber in Frankreich geschützt ist, entschied man sich für die Bezeichnung Kristallweizen. Die Farbe ist hellgelb, es riecht frisch und erinnert an Zitrusfrüchte gepaart mit einem sommerlichen Wiesenduft. Das Bier schmeckt reif und exotisch. Natürlich wird das ganze von einem stabilem Schaum gekrönt, welcher von den aufsteigenden Perlen gestützt wird. Ein erfrischender Durstlöscher an sonnigen Tagen.

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Yoga und Sport

Der diplomierte Yoga Lehrer Emin Bir unterrichtet im Yogaraum Ha Tha Yoga. Er ist ein sehr einfühlsamer und sympathischer Mensch, bei dem man sich sofort wohl fühlt. Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder vermeintlich Unbeweglicher. Die Unterrichtsstunden sind für alle geeignet, die wieder eins mit ihrem Körper werden möchten. Jeder kann und sollte hier eine Yoga Stunde buchen. Es gibt spezielle Übungen, um morgens gestärkt in den Tag zu starten und andere Techniken, um abends zur Ruhe zu kommen. Die Übungen haben Einfluss auf den Blutkreislauf, das Drüsen-Nerven System, das Verdauungssystem und halten die Wirbelsäule beweglich. Im Untergeschoss gibt es einen Saunabereich, 3 Fitnessgeräte und einen kleinen Hantel Bereich.

Ein wirklich sympathischer Mann: Emin der Yoga Lehrer

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Wandern und Ausflüge

Verlässt man das Hotel und überquert die kleine Holzbrücke über den Fluss direkt dahinter, befindet man sich schon auf dem ersten Wanderweg mitten in der Natur. Ganz in der Nähe verläuft die Wiesengänger Route des Fernwanderwegs „Die Wandertrilogie Allgäu“. Insgesamt sprechen wir über 220 km Wanderwege und 130 km Radwege. Auch Golfplätze und Thermalbäder sind nicht weit entfernt.

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Marion übt nochmal ihre neue Yoga Stellung, den Halbmond

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Arrisrieder Moos

Wir machen einen Wanderung im Naturschutzgebiet Arrisrieder Moos. Über Stege laufen wir durch die verschiedenartigen Moorbiotope und genießen den schönen Sommertag und die Bewegung an der frischen Luft. Leider sind wir viel zu oft an den Computer gefesselt. Der achtsame Daniel hat sogar eine fleischfressende Pflanze am Wegesrand entdeckt. Die Begegnung mit einer giftigen Kreuzotter blieb uns glücklicherweise erspart. Strecke: 2 km Dauer: ca. 1 Stunde

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Luftkurort Wangen im Allgäu

Das historische Wangen im Allgäu ist eine hübsche kleine Stadt mit toller Architektur. Zu den absoluten Pflichten gehört hier ein Besuch bei Fidelisbäck. Das ist eine seit über 500 Jahren bestehende Bäckerei mit angeschlossener Wirtschaft. In diesem Lokal haben wir den, weit über die Stadtgrenzen berühmten, Leberkäse zusammen mit einer schwäbischen Seele probiert. Dieser Ort wird zwar als Touristenattraktion beworben, jedoch ist es keine Touristenfalle. Die Preise sind ein wenig erhöht, aber man kann hier in tollem rustikalen Ambiente eine wohlschmeckende, traditionell gefertigte Brotzeit ohne chemische Zusatzstoffe verdrücken.

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Beim Fidelisbeck gibt es den besten Leberkäse der Umgebung

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Das Rathaus der Stadt

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Freudensprünge

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Eines der Stadttore in die Altstadt

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Besonderheiten des Farny Hotels

Im Veranstaltungssaal gibt es regelmäßige Theaterstücke wie Cave Man und auch musikalische Aufführungen. Im 210 qm großen Tagungsraum können auch Hochzeiten ausgerichtet werden. Die Innenarchitektur ist auffallend stimmig. Die Dekorateure haben hier ganze Arbeit geleistet. Jeder Haken ist an seinem Platz, jede Ablage durchdacht. Das ist auch ein Grund, warum wir uns hier so wohl gefühlt haben. Hunde sind hier Willkommen. Es gibt ja auch so viele tolle Spazierwege rund ums Hotel.

Aussen am historischen Haus sind zwei Uhren angebracht. Die beiden Uhren gehen auf Konrad Kugel zurück, der vor der Familie Farny Wirt auf dem Hofgut war. Im 19. Jahrhundert wurde im Allgäu Flachs angebaut, die Milchwirtschaft, von der die Menschen später lebten, hatte sich noch nicht durchgesetzt. Viele junge Burschen sahen keine Zukunft zu Hause und wanderten nach Amerika aus. Die zweite Uhr zeigt die Zeit in New York an. Es heißt, sie sollte den daheim gebliebenen Müttern zeigen, wie spät es jetzt bei ihren Söhnen ist.

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Der Gewölbekeller des Wirtshauses

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Die Deko ist kreativ,modern und traditionell

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Werbeartikel: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Farny-Hotel.

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1 comment

Sandra

Voll schön!

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