Abenteuer

Der Sequoia Nationalpark ist der zweitälteste Nationalpark der Vereinigten Staaten von Amerika. In diesem Mammutbaum Wald, von den Amerikanern liebevoll „Giant forest“ genannt, steht der größte Baum der Welt, der “General Sherman Tree”. Er ist 84 m hoch, wird auf 1.385 Tonnen geschätzt und hat am Boden einen Umfang von nahezu 32 m. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, als wir direkt vor ihm standen. Da wir unglücklicherweise während des Memorial Day Weekends unterwegs waren, gab es ein regelrechten Ansturm.

Als wir den Auftrag erhielten, eine Hochzeit in den USA in Kalifornien zu dokumentieren, waren wir überglücklich, denn gleich mehrere Träume gingen damit in Erfüllung. Marion wollte schon immer mal in den wilden Westen der USA und für Daniel war es das erste Mal überhaupt in diesem Land. Dementsprechend aufgeregt waren wir vor Beginn der Reise. Da alles recht kurzfristig geplant werden musste, hatten wir einfach nach dem günstigsten Flug in die Region gesucht und landeten im berühmt berüchtigten Las Vegas. 

Ein weiterer spannender Stopover auf unserer Interrail Route durch den Balkan war Belgrad. Wir hatten keine sonderlich großen Erwartungen, aber andere Reisende die wir getroffen hatten waren begeistert. Und so gaben wir dieser tollen Stadt eine Chance und wurden nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Aber seht selbst…

Meteora bedeutet so viel wie „über die Erde erhoben“. Bei Nebel sieht es nämlich so aus, als würden die Klöster in der Luft schweben. Insgesamt gibt es 24 Gotteshäuser in schwindelerregender Höhe. 6 davon werden auch heute noch von Mönchen und Ordensschwestern bewohnt. Die ersten Siedler waren Eremiten. Das sind Einsiedler, die abgeschnitten von der restlichen Zivilisation leben. Sie kletterten die steilen Sandstein Säulen hinauf und lebten fortan in einer Art Höhle. Von den dort lebenden Menschen wurden sie als heilig angesehen. Später im 14. Jahrhundert begann das Klosterleben in der Region.

Eigentlich war der Aufenthalt in Bari für uns nur Mittel zum Zweck, da wir von hier mit der Fähre nach Patras in Griechenland übersetzten. Diese war mit unserem  Interrail GlobalPass Ticket kostenlos. Das sich dieser Halt zu einem der schönsten und ereignisreichsten entpuppen würde, hätten wir nie gedacht. Im Gegenteil, wir dachten, Bari wäre eine nicht wirklich sehenswerte, italienische Großstadt.

Sotterranea – Neapels Unterwelt. Es gibt in Neapel drei verschiedene Eingänge in den Untergrund. Jeder Abschnitt hat seine eigenen Besonderheit. Wir waren mit dem Kulturverein LAES unterwegs. Der Begriff „Napoli Sotterranea“ bezieht sich auf ein dichtes und komplexes Netz von Tunneln und Höhlen im Untergrund Neapels. Der Untergrund spiegelt die Oberstadt wieder. Die unterirdische Stadt erstreckt sich unter der gesamten Altstadt. Sie ist mit Mythen und Legenden verbunden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Untergrund auf unterschiedlichste Art und Weise genutzt und zwischendurch immer wieder vergessen. Geboren wurde der Ort durch die Extraktion von Tuffstein für den Bau der Stadt. Später wurden die gewonnenen Hohlräume über das Aquädukt Avellino mit Wasser befüllt. Als eine Cholera Epidemie ausbrach und Tausende tötete, wurde der Untergrund geschlossen und für lange Zeit vergessen.

„Neapel sehen und sterben!“, berichtete einst Johann Wolfgang von Goethe während seiner Italien Reise. Doch woher kommt dieser Ausspruch eigentlich und was bedeutet er? In Deutschland hält sich die Theorie, dass es sich um eine Falschübersetzung des italienischen Satzes handele:„Vedi Napoli e poi muori“. Muori bedeutet zwar „sterben“, jedoch gibt es auch ein Dorf mit dieser Bezeichnung in der Nähe der Stadt und somit könnte es geheißen haben: „Neapel sehen und Muori“. Für viel wahrscheinlicher halte ich die Begründung einer echten Neapolitanerin. Sie erklärt es folgendermassen: Neapel war einst das reichste und am stärksten industrialisierte Zentrum Italiens. Es gibt unglaublich viel zu entdecken. So muss man, bevor man stirbt, die Schönheit und Pracht von Neapel erlebt haben“.

Werbeartikel:Von den Touristen noch weitgehend unentdeckt, gilt Malawi in Expertenkreisen als eines der schönsten Länder im südlichen Afrika. Es wird nicht umsonst als „Das warme Herz Afrikas“ bezeichnet. Denn überall stoßen wir auf freundliche Menschen und lachende Gesichter, die der großen Armut im Land trotzen. Der längliche ostafrikanische Binnenstaat erstreckt sich über 800 km in nordsüdlicher Richtung und bietet äusserst vielseitige Landschaften.