Schlagwort: Wüste

Route Mauretanien

20.November 2009, von Dhakla in der West-Sahara ging es zur Grenze von Marokko – Mauretanien. Schon die Ausreise aus Marokko hatte es in sich. Gedrücke, Gedrängel, Schikanen und eine stundenlange Warterei. Doch irgendwann bekamen wir dann doch unseren Ausreisestempel. Um jedoch die Grenze nach Mauretanien zu erreichen mussten wir ein Niemandsland durchqueren welches übersät war mit Landminen. Zum Glück gab es aber sehr viel Grenzverkehr und wir konnten den anderen Autos folgen um sicherzugehen keine Landmine zu überfahren.

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Der Death Valley Nationalpark, ist vor allem bekannt dadurch, der heisseste Ort weltweit zu sein mit Temperaturen über 50 Grad Celcius. Er ist zu dem der trockenste Nationalpark in Nordamerika und der tiefste Punkt liegt 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Trotz der hohen Temperaturen gibt es eine kleine Ansiedlung von Timbisha Shoshone Indianer, die in der Nähe der Hotel-Oase von Furnace Creek leben. Auch die Tierwelt ist mit 400 Arten relativ vielfältig. Darunter viele Säugetiere wie Füchse, Luchse und Pumas. Zu dem finden sich hier 23 endemische Pflanzenarten. Da soll mal einer sagen, in der Wüste gibt es kein Leben. Für Landschaftsfotografen gehört dieses Stück Erde wohl zu den absoluten Highlights. Hier gibt es unglaublich weite Wüstenlandschaften und die skurrilsten Felsformationen in den unterschiedlichsten Farben, bei besten Lichtverhältnissen.

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Als wir den Auftrag erhielten, eine Hochzeit in den USA in Kalifornien zu dokumentieren, waren wir überglücklich, denn gleich mehrere Träume gingen damit in Erfüllung. Marion wollte schon immer mal in den wilden Westen der USA und für Daniel war es das erste Mal überhaupt in diesem Land. Dementsprechend aufgeregt waren wir vor Beginn der Reise. Da alles recht kurzfristig geplant werden musste, hatten wir einfach nach dem günstigsten Flug in die Region gesucht und landeten im berühmt berüchtigten Las Vegas. Dort begann unser Road Trip.

Marokko-Marakesch-Marion und Daniel - unterwegs (73 von 140)
Es war bereits später Abend, als wir die Medina in Marrakesch erreichten. Die Stadt pulsierte bis ins letzte Glied, plötzlich war alles bunt, laut und durcheinander, an jeder Ecke musizierten Kinder und Jugendliche mit Ihren Trommeln und Flöten, ein unbeschreibliches Gefühl. Die Medina ist ein Labyrinth aus tausend kleinen Gassen und so wurden wir von dieser atemberaubenden Stadt aus „Tausend und eine Nacht“ schlichtweg verschluckt. Wir ließen uns treiben und lernten einige Ecken abseits der vorgefertigten Pfade für einkaufswütige Touristen kennen. Marrakesch ist übrigens auch das Winterdomizil für unsere geliebten Störche.Ihre Nester sind aneinander gereiht wie die Liegen und Schirme eines hochklassigen Privatstrandes.Doch dies war nur der Beginn einer sehr interessanten Reise durch das südliche Marokko und es war Zeit aufzubrechen.