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Endlich haben wir Ouagadougou in Burkina Faso erreicht. Die Fahrt mit einem Motorrad und Buschtaxi von Mopti aus, hatte zwei Tage gedauert und war wieder mehr als abenteuerlich. Es gab einige Pannen dazwischen und wir haben einen neuen Reisegefährten kennengelernt, Daniel aus England.

Auf dem Boden des Busch Taxis waren wir wie Sardinen zwischen 20 anderen Leuten, bei extremer Hitze, eingequetscht. Plötzlich hielten wir mitten im Nirgendwo an und es stellte sich heraus, dass wir einen Platten Reifen hatten.

Natürlich war auch das Reserverad platt. So machte sich der Fahrer mit dem platten Reifen auf ins nächste Dorf, welches 1-2 Stunden zu Fuss zu erreichen war. Da sassen wir nun mitten in der Pampa, neben einem kaputten Mini Bus. Die anderen Fahrgäste machten sich zu Fuss auf den Weg, denn wer weiss schon wie lange es dauern wird bis wir wieder fahrbereit waren. Nach einigen Stunden kam der Fahrer mit einem aufgepumpten Reifen zurück. Kurze Zeit später sassen dann auch wir wieder im Bus und sammelten unterwegs die anderen Fahrgäste ein die auf der Strasse liefen.

Wir konnten in Ouagadougou neben einem Hotel kostenlos campen, sowie den Pool und das Internet nutzen. Tagsüber verbrachten verbrachten wir die Zeit am Hotel Pool oder in der Botschaft von Benin um das VISA für die Weiterfahrt zu beantragen. Nach ein paar Tagen ging es zu dritt, in Marcels Land Rover, weiter in den Benin.

Unser Busch Taxi nach Benin.

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Wir warteten Stunden bis der Fahrer zurück kam.

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Der erste wilde Elefant unserer Reise. Direkt neben der Strasse.

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Unsere Reise ging weiter in Marcels altem LandRover.

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Buschbrände waren immer mal wieder zu sehen.

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Grenzbeamten – Spass muss sein

Ein kleine Geschichte aus Barbaras Buch – Abenteuer Afrika – Europa bis Kapstadt: „Am letzten Tag in Burkina Faso hing es natürlich darum, das Ausreisestempelchen bei der Grenze einzuholen. Das Auto war geparkt, beide Jungs standen schon in der Polizeiwache und ich suchte vergebens nach meinem rechten Flipflop, der wie vom Erdboden verschluckt war.

Barfuß durften die Füßchen durch den glühenden Sand hopsen, die Beamten staunten nicht schlecht, als eine hupfende Weiße ohne Schuhe mit schmerzverzerrtem Gesicht in ihrem Büro antanzte. Ein paar Kilometer später, bei der Einreise in den Benin, genau dasselbe Theater. Ich stand ohne Schuhe vor dem Stempelmeister. Dem fiel die Nacktheit erst dann auf, als ich fragte, wo ich denn in der nächsten Umgebung billiges Schuhwerk auftreiben könnte. Die gesamte Belegschaft starrte mit einem Ruck auf meine Füße und fiel unisono in schallendes Gelächter. Natürlich wollten sie sofort alles über diesen Verlust wissen. Die Erklärung, dass Daniel an allem Schuld sei, da er beim Auf- und Zumachen der Beifahrertür das Fallen meiner Floppen nicht bemerkt hatte, reichte aus, um einen der anwesenden Officer arbeitswütig werden zu lassen: “ Wenn das so ist, sollte er bestraft werden oder?“ – „Ja schon“, sagte ich, „aber das ist doch euer Job!“. Un ehe sich’s Daniel versah, befand er sich schon im Schlepptau des Polizisten auf dem Weg zur Gefängniszelle.

All dies war nur ein dummer Scherz, der uns alle, bis auf Daniel, zum Lachen brachte. Kilometerstand seit der Abfahrt in Deutschland: 11 000 km


Das Buch zur Reise

Weitere Geschichten über unsere Reise findet ihr im Buch Abenteuer Afrika – Europa bis Kapstadt, geschrieben von meiner Reisegefährtin Barbara Bitschnau.


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Einmal rund um Afrika – Teil 5 – Mali


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